Weltenbummler



  Startseite
  Archiv
  ~Die Welt jenseits
  Aphorismen
  Schnurpsi
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 



  Links
   Nyx
   Rei
   Selia
   500 Beine
   Japanologie Forum
   Fanfiktion.de
   Futuramasutra
   Can´t get enough Futurama
   Kidogo´s Big Cats



Image hosted by Photobucket.com



http://myblog.de/lichterfunken

Gratis bloggen bei
myblog.de





Frühlingserwachen

Auszug aus "Das schöne, böse Tier", was mitten im Entstehen und sich-Verändern ist.

[...]
Zuerst wollte ich es ignorieren, doch dann sah ich, dass auf dem Display „Unbekannter Anrufer“ leuchtete.

Was danach passierte, kann ich mir nicht ganz erklären.
Ich beschloss, nicht ranzugehen.
Leider spürte ich im nächsten Moment den Hörer an meinem Ohr.

„Hallo?“, spürte ich die Stimme in meinen Gehörgängen vibrieren.
„Kikutake? Hörst du mich?“
Ich machte den Mund auf und sagte „Hallo“, aber eigentlich grunzte ich so etwas wie „Ärf“. Zumindest klang es für mich so.
„Alles klar? Ist es gerade unpassend?“
Ich konnte sein verwirrtes Gesicht geradezu sehen. Die Art, wie er seine Augenbrauen verwundert hob.
Kentarô gehörte zu den Menschen, die ihre Zunge nicht rollen konnten und die nicht eine einzelne Augenbraue zu einem skeptischen Blick heben konnten.
Also hob er sie gleich beide, was nicht gerade den Ausdruck vermittelte, der er mitteilen wollte. Soviel zumindest hatte ich aus den Kursen, die wir bisher gemeinsam in den Sozialwissenschaften gehabt hatten, mitbekommen.

„Nein. Alles prima.“, murmelte ich und holte tief Luft.
„Okay. Du bist wirklich komisch am Telefon, weißt du das? Meld´ dich einfach wie ein normaler Mensch!“
„Entschuldige bitte!“
Ich spielte mit dem Aluminiumverschluss meiner Bierdose herum.

„Rein zufällig werde ich noch immer von deinen Fans verfolgt. Und wenn ein unbekannter Anrufer am Telefon ist, reagiert man nicht ganz so cool wie das Idol.“
„Schon gut.“, sagte er, und er klang irgendwie viel freundlicher als beim letzten Telefonat. Und das, obwohl ich ihn gerade wieder von Vornherein angeschnauzt hatte.

„Vielleicht sollte ich dich beim nächsten Mal einfach anklingeln.“
„Wie wär´s denn damit, wenn du aus dir einen bekannten Anrufer machen würdest?“
Ich steckte mir eine neue Zigaretten zwischen die Lippen und zündete sie an.
„Was denkst du denn“, nuschelte ich weiter, „dass ich deine Nummer weiterverkaufe und mir damit noch mehr Ärger einhandele?“
„Wer weiß, vielleicht.“, kam es sofort zurück.
„Du neigst ja generell zu destruktivem Verhalten.“
Jetzt musste ich lachen.
„Junge, wenn ich dich zerstören wollte, würde ich im Internet posten, wo du dich genau am 18. März aufhalten wirst.“
Wahrscheinlich wusste er nicht aus dem Kopf, dass das der Tag meines Unterganges werden würde, auch bekannt als der Gerichtstermin, in dem ich für meine Missetat mit dem Fonduespieß ins ewige Idol-Höllenfeuer geworfen werden würde. Aber an seinem etwas längerem Schweigen erkannte ich, dass er etwas brauchte, um eins und eins zusammenzuzählen.

„Sag nicht so was. Die Fans sind dafür verantwortlich, dass ich meinen Job hier behalte.“
Okay, reine Starlet-Antwort. Ich war enttäuscht.
„Ja, aber zu viele von ihnen können dich umbringen.“
Ich nahm einen tiefen Zug.
„Ich persönlich stell es mir zutiefst demütigend vor, von zwei Millionen Teenagern totgekreischt zu werden.“
Er holte tief Luft, aber ich schnitt ihm die Antwort ab;
„Und nein, ich bin wirklich nicht neidisch. Das kannst du mir glauben.“
„Wirklich?“
Jetzt grinste er.
„Es ist bei weitem nicht nur Quälerei, weißt du. Die Mädchen schicken mir Schokolade und Briefe. Und Unterwäsche. Unterwäsche ist wirklich fantastisch!“
Ich ließ mich auf den Rücken sinken und rauchte ungerührt weiter.
„Na toll.“, murmelte ich unbegeistert.
„Und was machst du dann damit? Anziehen?“
Ich versuchte, ihn mir mit einem rosa Spitzen-BH vorzustellen. Das Schlimme war, dass es mir auch gelang.

Einen Moment lang herrschte Schweigen. Vielleicht nur für eine Sekunde. Objektiv betrachtete ist eine Sekunde ja nicht lang. Man sagt im Kopf einmal „einundzwanzig“ und eine Sekunde ist vorbei. Aber dieser Augenblick erschien mir furchtbar lang.

[...]
10.4.09 10:16


Werbung


自分探しの旅

この底が浅い私は幸せになるかな・・・

いつも連絡してなくて、寂しくなって、「一人ぼっちだなあ」 と泣き言を言うばかり。

Facebookとかただクリックで友達になるサイトが私のとって最高の便利な隠れ場だよ。情けない。悲しくて、気の毒だ。

どうして変わる事が出来ないの。いくら自分のことを変えおうとして、全然変わらない。この「私」が嫌い。大嫌い。

自分探しなんて、意味がなさそう。

16.2.09 07:51


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung